2016 11 Reger

Konzert in Memoriam

Vor 100 Jahren, am 11. Mai 1916, starb Max Reger, einer der bedeutendsten deutschen Komponisten, aus der Oberpfalz stammend und kurzzeitig auch in München tätig.

 

Andreas Götz, Kirchenmusiker an St.Rupert in Sendling, und der Deutsch-französische Chor München nehmen dieses zum Anlass für ein Konzert in Memoriam des Komponisten am Sonntag, 20.November um 17h00 in der Katholisschen Pfarrkirche St.Rupert, Kiliansplatz 1. Einbezogen sind vor allem die beiden spätromantischen, mit Max Regers Orgelschaffen eng verbundenen Maerz-Orgeln der Pfarrkirche im Münchner Westend.

Auf dem Programm als chorische Hauptwerke eine Auswahl von Motetten a-cappella aus der „Geistlichen Chormusik op. 138“, einem der letzten Werke Regers, darunter die achtstimmige Vertonung eines Textes von Matthias Claudius „Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit“, an der Reger am Abend vor seinem Tod am 11.Mai 1916 noch Korrektur gelesen hatte. Dazu die große Choralkantate „Meinen Jesum lass ich nicht“ für Sopran, Chor, solistische Violine und Viola und Orgel. Und schließlich kleinere Chorwerke a-cappella, die Reger für verschiedene kirchliche Chorgemeinschaften in Deutschland und den USA geschrieben hat.

Andreas Götz spielt neben einer Auswahl der Choralvorspiele op. 135a die große Phantasie und Fuge über B-A-C-H, ein besonderes musikalisches Zeugnis der großen Verehrung, die Max Reger gegenüber Johann Sebastian Bach immer wieder zum Ausdruck brachte.

Eintritt: 10€ (Abendkasse), 5€ (ermäßigt)